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Lead-Qualifizierung

Nicht mehr Leads. Weniger, die etwas taugen.

Herr Schmidt ruft eingehende Anfragen an, klärt Bedarf, Zuständigkeit und Zeitrahmen und sortiert, bevor der Vertrieb Zeit investiert.

Rückruf auf eigene Anfrage
Alle Einsatzfälle

Lead-Qualifizierung heißt, vor dem Vertriebsgespräch zu klären, ob ein Kontakt überhaupt passt: ob ein konkreter Bedarf besteht, ob der Gesprächspartner entscheidet und in welchem Zeitraum eine Entscheidung ansteht. Am Telefon dauert das wenige Minuten und erspart dem Vertrieb die Gespräche, die von vornherein keine waren.

Kommt dir bekannt vor?

Die Lage, aus der heraus danach gesucht wird

Formularanfragen kommen rein, aber niemand weiß, welche davon ernst gemeint sind. Also ruft der Vertrieb alle an — oder keine.

Je später eine Anfrage beantwortet wird, desto kälter ist sie. Nach einem Tag ist der Interessent bei jemand anderem.

Die Hälfte der Erstgespräche endet mit der Erkenntnis, dass der Gesprächspartner gar nicht entscheidet. Diese Erkenntnis hätte fünf Minuten am Telefon gekostet.

Ablauf

So läuft der Anruf

  1. 1

    Schnell, nicht irgendwann

    Der Anruf geht raus, solange die Anfrage frisch ist — nicht am nächsten Werktag. Bei einer Formularanfrage ist das der Unterschied zwischen einem Gespräch und einer Mailbox.

  2. 2

    Die vier Fragen

    Worum geht es konkret, wer entscheidet mit, bis wann soll etwas passieren, und gibt es einen Rahmen. Nicht als Verhör, sondern eingebettet in ein Gespräch über das Anliegen.

  3. 3

    Einsortieren statt bewerten

    Jeder Kontakt bekommt eine nachvollziehbare Einordnung mit Begründung — nicht eine Punktzahl, deren Zustandekommen niemand erklären kann.

  4. 4

    Übergabe mit Vorgeschichte

    Was im Gespräch gesagt wurde, steht in der Notiz. Der Vertrieb steigt dort ein, wo Herr Schmidt aufgehört hat, statt dieselben Fragen ein zweites Mal zu stellen.

Ehrlich bleiben

Wofür das nicht taugt

  • Für Anfragen, die fachlich sofort beantwortet werden müssen. Wer eine technische Rückfrage stellt, will keine Qualifizierung, sondern eine Antwort.
  • Als Filter, der Kontakte aussortiert. Herr Schmidt bewertet, er entscheidet nicht — die Einordnung ist eine Empfehlung, kein Urteil.
  • Für sehr kleine Mengen. Bei fünf Anfragen im Monat ist der eigene Anruf schneller als jede Einrichtung.

Was rechtlich gilt

Rückruf auf eigene Anfrage

Der Kontakt hat selbst angefragt. Der Rückruf beantwortet eine Kontaktaufnahme und ist keine Werbung im Sinne des § 7 UWG.

Wer eine Anfrage gestellt hat, darf zurückgerufen werden — das ist keine Werbung, sondern die Beantwortung einer Kontaktaufnahme. Der rechtlich unproblematischste aller Einsatzfälle. Zwei Dinge bleiben trotzdem zu beachten: Der Rückruf muss sich auf das Anliegen beziehen, nicht auf ein anderes Produkt, und der Kontakt muss erfahren, dass ein KI-Assistent spricht.

Ausführlich im Lexikon: Kaltakquise und § 7 UWG. Das ist eine Einordnung der Rechtslage und keine Rechtsberatung für deinen Einzelfall — wer regelmäßig ausgehend telefoniert, sollte den eigenen Ablauf einmal anwaltlich prüfen lassen.

FAQ

Häufige Fragen zu der Qualifizierung

Aus dem angebundenen System — Formular, Funnel oder CRM. Entscheidend ist, dass der Kontakt selbst angefragt hat; auf dieser Tatsache beruht die Zulässigkeit des Anrufs.

Sie werden mit Begründung zurückgemeldet, nicht gelöscht. Ein heute unpassender Kontakt kann in einem halben Jahr passen — und die Begründung ist dann die Grundlage für den nächsten Anruf.

Er merkt, dass jemand nachfragt, um zu verstehen, worum es geht. Genau so ist es auch gemeint: Die Fragen dienen dazu, ihm das Gespräch zu ersparen, das ihm nichts bringt.

Hör selbst, wie das klingt.

Formular ausfüllen — Herr Schmidt ruft dich an und führt genau dieses Gespräch einmal mit dir. Unverbindlich, und du hörst vorher, was deine Kontakte hören würden.

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