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IT-Systemhaus

Wenn beim Kunden nichts mehr geht, ist die Wartezeit am Telefon das Erste, was er merkt.

Deine Technik sitzt in Projekten, im Rollout oder beim Kunden vor Ort. Gleichzeitig ruft ein Wartungskunde an, weil der Server nicht erreichbar ist — und ein anderer, weil er ein Passwort vergessen hat. Beides klingt am Telefon zunächst gleich dringend. Frau Schmidt nimmt an, priorisiert nach deinen Regeln und eskaliert nur das, was wirklich eskaliert werden muss.

Typische Büroprobleme

Kommt dir bekannt vor?

  • Störungsmeldungen und Kleinkram kommen über dieselbe Nummer und klingen für den Anrufer beide dringend
  • Reaktionszeiten aus Wartungsverträgen laufen ab dem Eingang — ein Anruf auf der Mailbox ist ein Vertragsrisiko
  • Die Technik wird aus konzentrierter Arbeit gerissen, was jedes Mal Wiedereinarbeitungszeit kostet
  • Ohne Kunde, System und Fehlerbild ist eine Meldung im Ticketsystem wertlos

Diese Anfragen erkennt Frau Schmidt

Server oder Netzwerk nicht erreichbarKein Internet im BüroPasswort zurücksetzenDrucker funktioniert nichtVerdacht auf VerschlüsselungstrojanerNeuer Arbeitsplatz einrichtenAngebot für HardwareStand eines offenen Tickets

So klingt das

Ein echter Systemhaus-Anruf

Hallo, hier Bauer von der Wagner GmbH — bei uns kommt keiner mehr auf den Server.
Guten Tag, Herr Bauer. Betrifft es alle Arbeitsplätze oder einzelne? Und sehen Sie irgendwo eine ungewöhnliche Meldung auf dem Bildschirm?
Alle Arbeitsplätze, keine auffällige Meldung. Das ist bei Ihrem Wartungsvertrag ein Prio-1-Fall — ich eskaliere sofort an die Bereitschaft und habe Kunde, System und Fehlerbild schon aufgenommen.
Störungsumfang abgefragt · Verschlüsselungsverdacht ausgeschlossen · Nach Vertragspriorität eskaliert, Meldung vollständig

FAQ

Häufige Fragen aus dem Systemhaus-Alltag

Ja, wenn du hinterlegst, welcher Kunde welche Stufe hat und was als Prio 1 gilt. Typisch ist: Ausfall betrifft alle Arbeitsplätze, Server oder Internetzugang nicht erreichbar, Verdacht auf Schadsoftware. Diese Meldungen gehen sofort an die Bereitschaft, der Rest wandert in die Tagesliste.

Sie stellt die Fragen, die den Verdacht erhärten oder ausräumen — Lösegeldforderung auf dem Bildschirm, plötzlich unlesbare Dateien, ungewohnte Anmeldeaufforderungen — und behandelt einen Verdacht als höchste Priorität. Die Bewertung macht deine Technik. Wichtig ist, dass die Meldung in Minuten ankommt und nicht am nächsten Morgen.

Nicht von sich aus. Sie erfasst Kunde, System, Fehlerbild, Umfang und Rückrufnummer und übergibt das strukturiert per Mail oder Report. Ob daraus automatisch ein Ticket wird, hängt von deinem System ab und ist eine Anbindung, die getrennt zu klären ist — nichts, was hier pauschal versprochen wird.

Könnt ihr, und einige tun es. Die ehrliche Rechnung ist nicht der Bau, sondern der Betrieb: Sprachmodell- und Telefoniekosten, Rufnummernführung, Erreichbarkeit rund um die Uhr, DSGVO-Dokumentation, Auftragsverarbeitungsverträge und die Pflege, wenn sich ein Anbieter ändert. Wer das ohnehin für Kunden betreiben will, ist eher ein Fall für unser Resellerprogramm als für den Eigenbau.