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Rechtsanwaltskanzlei

Der erste Anruf entscheidet, ob aus der Anfrage ein Mandat wird.

Ein potenzieller Mandant hat ein Problem, das ihn nachts wach hält, und ruft drei Kanzleien an. Beauftragt wird meistens die, bei der jemand rangeht. Nur sitzt du im Termin, bei Gericht oder in der Akte. Frau Schmidt nimmt den Anruf an, nimmt den Sachverhalt strukturiert auf und legt ihn dir vor — ohne ein Wort Rechtsberatung.

Typische Büroprobleme

Kommt dir bekannt vor?

  • Erstanfragen kommen unangekündigt und gehen an die Kanzlei, die abhebt
  • Gerichtstermine und Telefonzeiten liegen zwangsläufig übereinander
  • Mandanten rufen mehrfach an, weil sie niemanden erreichen — das bindet später doppelt Zeit
  • Ein eigenes Sekretariat lohnt sich für kleine und neu zugelassene Kanzleien oft nicht

Diese Anfragen erkennt Frau Schmidt

Erstanfrage zu einem FallSachstand im laufenden MandatTermin vereinbarenUnterlagen nachreichenFrage zur KostenrechnungFristsache / Zustellung erhaltenRückruf erbetenAnfrage einer gegnerischen Partei

So klingt das

Ein echter Kanzlei-Anruf

Guten Tag, ich habe heute eine Kündigung bekommen und weiß nicht, was ich machen soll.
Guten Tag. Das tut mir leid. Rechtlich einschätzen darf das nur die Anwältin — ich nehme Ihren Fall auf, damit sie schnell entscheiden kann. Wann haben Sie die Kündigung erhalten?
Danke. Kündigung zugegangen am 25. August, Arbeitsverhältnis seit 2019, kein Betriebsrat. Das ist fristgebunden, deshalb markiere ich es als eilig und melde Ihnen den Rückruf noch für heute an.
Sachverhalt strukturiert erfasst · Fristbezug erkannt und markiert · Keine Rechtsberatung, Rückruf terminiert

Passende Lösungen

Das empfiehlt sich für Kanzlei

Telefon für Erstanfragen und Gerichtstage, Mail für Unterlagen, der Wissens-Tresor für Rechtsgebiete, Zuständigkeiten und die Frage, welche Fälle die Kanzlei gar nicht annimmt.

FAQ

Häufige Fragen aus dem Kanzlei-Alltag

Nein. Rechtsdienstleistungen sind nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz den dazu Befugten vorbehalten, und eine Telefonassistenz gehört nicht dazu. Sie erfasst den Sachverhalt, das Datum, die Beteiligten und einen möglichen Fristbezug — und legt vor. Jede Bewertung bleibt in der Kanzlei.

§ 203 Abs. 3 StGB und § 43e BRAO regeln, unter welchen Bedingungen Kanzleien Dienstleister einbinden dürfen: schriftliche Verpflichtung zur Verschwiegenheit, Beschränkung auf das Erforderliche, sorgfältige Auswahl. Verlange das von jedem Anbieter vor der Beauftragung schriftlich, zusammen mit dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und der namentlichen Liste der Subdienstleister. Wer darauf ausweichend antwortet, kommt für eine Kanzlei nicht in Frage.

Sie fragt ab, in welcher Sache und in welcher Rolle jemand anruft, und markiert Anrufe, die nicht vom eigenen Mandanten kommen, gesondert. Inhaltlich sagt sie in diesen Fällen nichts — sie nimmt auf und legt vor. Du legst fest, welche Angaben sie überhaupt bestätigen darf, etwa ob ein Mandat besteht.

Die Rechnung hängt am Mandatswert, nicht am Anrufvolumen. Bei 99 € im Monat für die Telefonannahme reicht ein zusätzlich gewonnenes Mandat im Quartal, damit es sich trägt. Rechne mit deinem eigenen durchschnittlichen Mandatswert nach, statt der Preisliste zu glauben.