Zum Inhalt springen

Telefonie

Rufnummernportierung

Kurz gesagt

Bei einer Rufnummernportierung nimmt ein Anschlussinhaber seine bestehende Rufnummer zu einem anderen Anbieter mit. Sie ist ein Vertragsvorgang zwischen altem und neuem Anbieter, dauert je nach Konstellation Tage bis Wochen und ist nicht umsonst rückgängig zu machen.

Ausführlicher

Der wichtigste Punkt für Betriebe ist: Eine Portierung ist nur nötig, wenn der Anschluss selbst umzieht. Alles, was nur zusätzlich Anrufe annehmen soll, braucht keine — dafür genügt eine Rufumleitung, die in Minuten steht und in Minuten wieder verschwindet.

Verwechselt wird das häufig, weil beide Vorgänge dasselbe Ergebnis zu haben scheinen: Anrufe landen woanders. Der Unterschied liegt in der Umkehrbarkeit. Eine Umleitung stellt man selbst zurück. Eine Portierung ist ein Anbieterwechsel mit Fristen, Formularen und einer Übergangszeit, in der Anrufe erfahrungsgemäß am ehesten verloren gehen.

Portierung und Rufumleitung

Bei der Portierung wechselt die Rufnummer den Besitzer beziehungsweise den Anbieter — sie ist danach woanders zuhause. Bei der Rufumleitung bleibt alles, wie es ist, und nur die ankommenden Anrufe nehmen einen anderen Weg. Für die Einbindung einer Telefonannahme ist immer die Umleitung gemeint, nie die Portierung.

Was das für deinen Betrieb heißt

Deine Geschäftsnummer bleibt, wo sie ist. Es wird nichts portiert, nichts gekündigt und nichts an deinem Vertrag geändert. Das ist kein Nebensatz, sondern der Grund, warum sich ein Versuch ohne Risiko starten lässt: Was in fünf Minuten eingerichtet ist, ist in fünf Minuten wieder weg.