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Künstliche Intelligenz

Gesprächstranskript

Kurz gesagt

Ein Gesprächstranskript ist die Verschriftlichung eines Telefonats — der gesprochene Inhalt als Text, ohne Tondatei. Es ist die datensparsamere Alternative zum Mitschnitt: Der Inhalt bleibt nachvollziehbar, Stimme, Tonfall und Nebengeräusche werden nicht gespeichert.

Ausführlicher

Der Unterschied ist rechtlich erheblich. Das heimliche Aufzeichnen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ist in Deutschland strafbar; ein Transkript ohne Tonaufnahme fällt nicht darunter, unterliegt als personenbezogene Verarbeitung aber weiterhin der Datenschutz-Grundverordnung.

Praktisch ist ein Transkript für den Betrieb meist wertvoller als eine Aufnahme. Niemand hört sich vierzig Telefonate an; eine Zusammenfassung mit Anliegen, Vereinbarungen und Rückrufnummer lässt sich in Sekunden erfassen und weiterverarbeiten.

Wie lange Transkripte aufbewahrt werden, ist eine bewusste Entscheidung und keine technische Voreinstellung. Je kürzer die Frist, desto kleiner das Risiko — und desto weniger gibt es im Fall einer Auskunftsanfrage herauszugeben.

Transkript und Mitschnitt

Der Mitschnitt speichert die Tondatei, das Transkript nur den Inhalt als Text. Für die Frage „was wurde vereinbart“ leisten beide dasselbe. Für die Frage „wer haftet, wenn es herauskommt“ nicht: Ein Mitschnitt ohne Einwilligung aller Beteiligten ist eine Straftat, ein Transkript ist es nicht.

Was das für deinen Betrieb heißt

Frag jeden Anbieter, ob Audiodateien gespeichert werden. Bei MitFrauSchmidt entsteht ein Transkript mit Zusammenfassung, keine Tonaufnahme. Wer stattdessen mit „vollständiger Gesprächsaufzeichnung“ wirbt, verkauft dir ein Haftungsrisiko als Funktion.